On Tour

25.11.2017
Ganter-Brätscher Party, Termen

06.01.2018
Schratti-Party, Gluringen

13.01.2018
Tour de Bättmeralp

20.01.2018
30 Jahr Chimbilacos, Visperterminen

27.01.2018
60 Jahr Fleigutätscher, Visp

02.02.2018
Dracheüsbruch, Naters

03.02.2018
Fasnachtseröffnig, Visp

04.02.2018
Guggemüsigträffe, Visp

08.02.2018
Beizetour Riederalp & Gätsch Brig

10.02.2018
Dorffasnacht Mörel-Filet

11.02.2018
Grosser Fasnachtsumzug, Brig

12.02.2018
Gigelimäntag, Turtmann

Die Sage um Mangepani

braunfels

Auf einem hohen Hügel westlich vom Dorfe Mörel befand sich einst die Burg Mangepani (Brod-essen), worin sich damals Raubritter aufhielten, welche die Leute auf allerlei Weise bedrängten. Ein unterirdischer Gang soll von der Burg bis hinunter zum Land- und Saumwege bei hohen Flühen geführt haben. Diesen benutzten die Zwingherren, um die Vorbeigehenden aufzufangen und auszuplündern. Die Bevölkerung von Mörel und Umgebung war ihnen zinspflichtig, indem jede Haushaltung einen Sack voll Korn und beim Metzgen das saftigste Stück Fleisch ihnen einhändigen musste. Auch erfrechten sich die Zwingherren, ganz willkürlich Frauen zu rauben.

Da geschah es einst, dass ein Hochzeitszug unter der Burg vorbeizog. Gleich eilte der Zwingherr herbei und wollte die Braut mit sich in die Burg führen. Der Bräutigam stellte sich anfangs ganz willfährig uns sagte, er wolle mit der Braut zuerst heimgehen, um das Hochzeitsmahl einzunehmen - der Herr Ritter sei auch dazu eingeladen. Dabei drückte er dem Ritter so kräftig die Hand, dass das Blut zwischen den Nägeln hervorspritzte. Gern oder ungern musste der Ritter mit zum Hochzeitsmahle, wo er gleich von einigen starken Bauern umringt wurde, welche ihn unter Todesdrohung zwangen, mitzuteilen, auf welche Art die Burg einzunehmen sei. Widerstrebend gab er dann den Rat, man solle einen grossen starken Lärch fällen, daraus eine Armbrust machen, womit man dann starke Holzblöcke nach der Burg schiessen könne. Dieser Rat wurde befolgt und der Ritter selbst musste das Wurfgeschoss bedienen. Erst durch den dritten Schuss wurde eine Bresche in die Mauer geschlagen, die Bauern drangen nun in die Burg ein, zerstörten dieselbe bis auf den Grund und verjagten die noch übrigen Zwingherren.